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Fragen & Antworten

Organisatorisches zu unseren Kursen:

Wie alt und wie schwer muss ich für einen Kurs sein?

Beim Wing- und Windsurfen solltest Du bei uns mindestens 12 Jahre alt, mindestens 145cm groß und nicht unter 40kg leicht sein. Dann kannst Du unser Material richtig gut händeln.

Rookies unter 12 Jahren finden direkt nebenan bei unseren Partnern der Surfschule Charchulla garantiert den perfekten Kurs.

Welche sportlichen Voraussetzungen muss ich mitbringen?

Auf jeden Fall solltest Du mindestens 10-15 Minuten im tiefen Wasser schwimmen können.

Deine Knie sollten einige Kniestarts mitmachen können (= ca. 20 Kniebeugen pro Stunde)

  • Wingsurfen:   keine Wassersporterfahrung notwendig
  • Wingfoilen:    Du solltest auf dem Wingsurfer sicher mit Amwind-Kursen und Halsen in Verdrängerfahrt kreuzen können. – Damit Du sicher gegen den Wind zurückkommst und weniger bei den Basics im Wasser liegst. – Dann hast Du viel mehr vom Take-Off-Kurs.

Mit Deiner Kursanmeldung bestätigst Du, dass Du hinreichend sport-gesund bist.

Wie kann ich einen Platz im Kurs reservieren oder buchen?

WingDing hat keine Booking-Engine. Denn wir wollen mit dir gemeinsam den am besten passenden Kurs zusammenstellen. – Individuell und persönlich. Und eben nicht automatisch von der Stange. Das heißt, Du kannst nur „Live“ deinen Kursplatz sichern.

Eine verbindliche Reservierung bzw. Buchung kommt dann zustande, wenn Du

  • vor Kursbeginn eine Anzahlung in Höhe des ersten Kursmoduls bezahlt, und
  • deinen Kursanmelde-Schein unterschrieben bei uns abgegeben hast.
Gibt es auch Gutscheine?

Na klar, wir haben Gutscheine in print und digital (.pdf), die wir Dir zukommen lassen können.
Die Gutscheine sind flexibel: Da könnten Kurse, Kursmodule oder ein finanzieller Zuschuss daraufstehen.

Am besten Du stimmst dich mit uns ab:

Eine verbindliche Buchung bzw. Kursplatz-Rerservierung kommt dann zustande, wenn Du den Gutscheinwert bar bezahlt oder auf unser Konto überwiesen hast.

Wie kann ich bezahlen?

So kannst Du bei WingDing-Fehmarn bezahlen:

Netz tot? – Bar bezahlen:

Am besten bezahlst Du direkt vor Kursbeginn bei uns in bar. Denn in der Saison sind auf Fehmarn die Handy-Netze in der Regel so stark überlastet, dass digitales Bezahlen per Handy meist nicht möglich ist. Deckt Euch daher sicherheitshalber mit Bargeld ein. Zur Not bietet unser Campingplatz-Supermarkt auch CashBack an.

Reservieren? – Klassisch überweisen:

Möchtest Du deinen Kursplatz verbindlich sichern, dann überweise uns vorab eine Anzahlung in Höhe des ersten Kurs-Moduls:

  • Jens-Friedrich Weischer (Inh. WingDing-Fehmarn)
  • IBAN: DE44 2135 2240 0187 8988 38
  • BIC: NOLADE21HOL
  • Sparkasse Holstein
Was muss ich zum Kurs mitbringen?

Packt alles in eine kleine Tasche, was Ihr für einen Tag an der Ostsee braucht:
Badehose/Bikini, Sonnencreme, Essen, Trinken und gute Laune. Wenn Ihr bereits einen Neoprenanzug habt, bringt ihn gerne mit. Aber Achtung, wir haben nur wenig Stauraum pro Schüler. Tipp für Spontane: Es gibt in Fußreichweite einen Supermarkt, ein Restaurant und eine hervorragende Beachbar, die Ihr vor und nach dem Kurs aufsuchen könnt.

Vor Kursbeginn: Wann treffen wir uns wo?

Wenn nichts anderes vereinbart wurde, treffen wir uns 30 Minuten vor dem Kurs.

Das heisst um 10.30 Uhr oder um 14.30 am Schulhaus der Surfschule Charchulla im Weg gegenüber vom Restaurant Wind&Wasser hinter der Recycling-Station.

Dort klären wir organisatorische Dinge, ziehen wir die Neoprenanzüge an und gehen gemeinsam von dort aus zur Station.

Was passiert wenn der Wind nicht reicht oder wenn es stürmt?

Ihr bezahlt bei uns natürlich nur für das, was auch geleistet wurde. Und wenn der Wind nicht passt, leisten wir auch nichts.

  • Das heißt für das Einsteigen ins Wingsurfen brauchen wir mindestens 9kn / 3Bft Wind;
  • und für die Flugschule im Wingfoilen mindestens 14kn / 4-5Bft Wind.
  • Ab 25kn / 6-7 Bft müssen wir aus Sicherheitsgründen den Kurs unterbrechen oder absagen.

Wir richten uns hierbei nach den Messwerten von Windfinder.de und den Vorhersagen des dänischen meteorologischen Instituts dmi.dk.

 

Einen eventuellen Ausfall versuchen wir aber immer, kurzfristig nachzuholen – und meistens gelingt uns da auch.

Hintergründiges zum Wingsurfen und Wingfoilen:

Lohnt es sich Wingen zu lernen? Oder ist der Trend morgen schon wieder durch?

Ganz klar Ja! Der Trendsport Wingfoilen ist inzwischen erwachsen geworden. Professionelle, internationale Regatten in den Disziplinen Race, Freestyle und Wave stellen dies eindrucksvoll unter Beweis.

Flügelriggs und Foils gab es schon in den 80ern. Aber erst die Kombination beider Erfindungen nach 2015 hat den Durchbruch gebracht. Aufblasbare Wings und entschärfte, großflächige Foils haben den Sport für jedermann zugänglich gemacht.

Und es zeigten sich Vorteile gegenüber den Schwester-Sportarten Windsurfen und Kitesurfen:

  • Wingen mit Foil hat Geschwindigkeits-Vorteile bei leichten und mittleren Winden. (Fliegt schon, während andere noch „dümpeln“)
  • Zudem macht es mit seiner spielerischen Reaktivität aus jedem Binnensee ein gefühltes Wellenrevier. („Endlich wieder Spass auf´m See!“)

FAZIT: Dieser Sport ist gekommen, um zu bleiben, und es lohnt sich die Wingerei

  • auszuprobieren – Vorsicht! Macht süchtig!
  • zu erlernen – man lernt nie aus, man kann aber auch einfach nur mal genießend ´rumcruisen
  • als Hobby über Jahre zu betreiben – denn es gibt tolle Reviere auf der ganzen Welt und eine großartige Community.
Wingsurfing und Wingfoiling - Worin liegt der Unterschied?

Beim Wingsurfen bleibst Du mit dem Brett auf der Wasseroberfläche „in Verdrängerfahrt“. Unsere speziellen Schulungsboards werden für diesen Zweck mit Finnen ausgestattet.

 

Beim Wingfoilen hebt sich das Board bei ausreichender Geschwindigkeit aus dem Wasser und „fliegt“ auf dem Foil. Das ist dann das große Action-Kino.

 

Wer Wingfoilen lernen möchte, lernt am Anfang zunächst das Wingsurfen. Denn im Flug verlangt das Foil von Dir die volle Aufmerksamkeit für die 3-dimensionale Bewegung des Boards. Da sollte das Winghandling dann ohne nachdenken zu müssen automatisiert von der Hand gehen. Und das lernt man ganz stressfrei und im wahrsten Sinne des Wortes entschleunigt beim Wingsurfen.

Sollte ich Windsurfen oder Kiten können, bevor ich mit dem Wingen anfangen kann?

Ganz klar nein. Für unseren Einsteigerkurs sind keine Vorerfahrungen aus anderen Windsportarten erforderlich. Aber es hilft natürlich. In den ersten Trainingsstunden überschneiden sich die Inhalte vom Wingsurfen und Windsurfen recht stark. Die Grundprinzipien sind die gleichen, die Handhabung ist jedoch anders. Wer schon sicher Windsurfen und Kiten kann, also auch das Kreuzen auf Amwindkurs beherrscht, kann mitunter direkt mit dem Aufbaukurs starten.

Sollte das bei Dir der Fall sein, sprich uns an, dann können wir das gemeinsam herausfinden.

Was ist Kreuzen und warum ist das so ein wichtiges Lernziel?

Amwind-Kreuzen, Aufkreuzen:
Bei allen Windsportarten kann man nicht (länger) direkt gegen den Wind nach „Luv“ fahren. Er bremst uns aus, wir kommen zum Stehen und treiben dann irgendwann vom Wind geschoben „vor dem Wind“ nach „Lee“.

 

Wenn wir jedoch gegen den Wind ein Ziel erreichen wollen, müssen wir schräg gegen den Wind („am Wind“) fahren, wenden, und danach wieder schräg gegen den Wind fahren usw.. Auf diesem Zickzack-Kurs nach „Luv“, Amwind-Kreuz genannt, kreuzen wir mehrfach die Linie der Windrichtung, daher der Name „Kreuzen“.

 

Wer also beim Windsport auf dem Wasser jedes Ziel – auch gegen den Wind erreichen kann, kommt immer wieder sicher nach Hause. Safety First gilt auch für uns, daher ist das Kreuzen unser wichtigstes Lernziel in unseren Einsteiger-Wing- und Windsurfkursen.

Wann hat man die Foil-Reife und kann auf´s Foilboard steigen?

Wer mit dem Wingsurfer kreuzen kann, ist reif fürs Foil:

 

Das Foilboard verlangt anfangs beim Abheben, Fliegen und Landen von Dir volle Aufmerksamkeit und Konzentration. Das Board bewegt sich nach dem Abheben nämlich sehr, sehr leichtfüßig und belastungssensibel auf den drei Achsen Nickachse (vorne/hinten), Rollachse (seitlich) und Gierachse (Rotation von oben gesehen).

 

Da ist es von Vorteil, wenn alles, was „oben“ passiert, also das Winghandling, bei Dir in Verdrängerfahrt bereits weitgehend automatisch funktioniert, so daß Du dich voll auf Deine Balance und die Board-Ausrichtung konzentrieren kannst.

 

Beim Kreuzen in Verdrängerfahrt werden alle grundlegenden Fähigkeiten des Winghandlings gefordert: Anfahrtechnik, Fahrstellung, Anstellwinkel, Recovery, Steuern, Kurse fahren, Halsen und Wenden. In unseren Auf- und Umsteigerkursen trainieren wir genau das und erarbeiten mit Dir individuell ein solides Fundament für die ersten Take-Offs.

 

Wenn Du dieses Fundament, also die Foilreife hast, liegst Du im Take-Off-Kurs deutlich weniger im Wasser, erlebst keine Überforderung und keinen Stress, dafür aber deutlich mehr Spaß und Erfolg beim Abheben und Fliegen. YIEHHAAH!

Wie lange lernt man, bis man auf dem Foil wingen kann?

Wingfoilen ist im Vergleich zum Kitenfoilen oder Windfoilen (mit Surfsegel) wahrscheinlich die Sportart, bei der man am schnellsten die Basics lernt und auf´s Foil kommt. Wie schnell, das ist hoch-individuell und hängt zum großen Teil davon ab, welche Erfahrungen man aus anderen Wind- und Wassersportarten mitbringt.

 

Wellenreiter und Skateboarder sind im Vorteil bei Gleichgewicht und Bewegungskoordination. Windsurfer, Kiter und Segler bei der Orientierung zum Wind und beim Kurse-Fahren.

 

Wer bei Null anfängt, braucht in der Regel 2×3 bis 3×3 Kursstunden bis er oder sie die „Foilreife“ erreicht, das heißt er/sie kann dann sicher in Verdrängerfahrt kreuzen. Das ist dann auch das Niveau des Wingsurf-Grundscheins, den wir Euch zusammen mit dem Verband deutscher Sportbootschulen VDS anbieten.

 

Um den unterschiedlichen Eingangsvoraussetzungen gerecht zu werden, könnt Ihr bei uns die Kurse modular zusammenstellen.

Mit welchem Material lerne ich?

WingDing-Fehmarn ist marken-unabhängig. Aber wir haben jedes Jahr unsere Lieblingsmarken, die aus unserer Sicht am besten und am schönsten in der Schulung funktionieren. Aktuell bieten wir dir Premium-Wingsurf- und Wingfoilmaterial der Top-Marken F-One, Duotone, Ozone, Naish und Slingshot und AK damit Du unterschiedliche Erfahrungen sammeln kannst. Ein Beginner spürt die Unterschiede nicht? – Doch tut er! – Er weiss nur noch nicht warum.

 

Bei Schulungs-Boards machen wir keine Kompromisse, sie sind reinrassig auf Schulung ausgelegt. Das Zeug soll euren Lernfortschritt maximal unterstützen, Spaß machen und nicht falsche Erfolgserlebnisse suggerieren, wie es super lange Hybrid-Boards oder Windsurfboards mit Schwertern tun. Deshalb gibt es bei uns verhältnismaessig kurze Boards, die Manöver in Verdrängerfahrt sauber ermöglichen und Feedback geben, wenn der Anstellwinkel vom Wing nicht stimmt.

 

Bei den Wings setzen wir die ein, die Ihr nach dem Kurs auch selber kaufen würdet. Denn wir sind davon überzeugt, dass gute Premium-Allrounder immer auch intuitiv und damit einsteigerfreundlich funktionieren. – Während sogennante Einsteiger-Wings i.d.R. am Material sparen und in ihrem höheren Windbereich Schwächen bei der Profilstabilität offenbaren.

 

Bei den Foils nehmen wir für die Flugschulung anfangs 45 – 60cm Masten, da sie in unserem Revier (Wassertiefe und Windwelle) am lernfeundlichsten sind. Die Planes werden je nach Fahrergewicht zu Beginn mit großen gemütlichen Freeride-Frontflügeln ausgestattet, die mit langen Fuselagen und großen Heckflügeln zusätzlich entschärft werden.

 

Material kann tatsächlich über Lust oder Frust entscheiden und es ist viel seltsames Zeug auf dem Markt. Nur wenn Du viel ausprobierst und deine Bedürfnisse kennst, weißt Du, was für DICH funktioniert und was grundsätzlich Quatsch ist. – Glaub nicht ausschliesslich dem Guru! Wir möchten einen souveränen Winger aus dir machen und ein bisschen Vielfalt wollen wir dir daher bieten.

Wann braucht man die Wingsurfing-/Wingfoiling-Licence?

Nach der Binnen- und Seeschifffahrtsstraßenordnung gelten Winger als Führer von Sportgeräten. Für Sportgeräte sind bisher keine amtlichen Führerscheine vorgesehen. Aber es gibt die nicht-amtlichen, freiwilligen „Führerscheine“ der großen Wassersportverbände. Diese Befähigungsnachweise machen in drei Punkten Sinn:

  • Die Lizenz muss beim Materialverleih an professionellen Windsurfschulen vorgezeigt werden.
  • Die Lizenz dient der Haftpflichtversicherung als Nachweis einer fundierten Wingsurfausbildung, z.B. bei der Aufklärung von Unfällen.
  • Auf scheinpflichtigen Revieren dient die Lizenz als Zugangs-Berechtigung, Die jeweilige Gemeinde kann den Zugang ohne Schein verwehren.

Wenn einer dieser Punkte für Dich relevant ist, solltest Du den Schein ablegen. Bei uns kannst Du das – Wir helfen Dir gern dabei. Mehr Infos findest Du hier.

Du hast offene Fragen?

Wir haben einen wichtigen Punkt ausgelassen? Sag uns Bescheid und wir helfen Dir sehr gerne persönlich weiter.

Wingen macht glücklich!

Gutschein gefällig?

Haben wir da. In print oder digital. Lass Dich live beraten. Oder komm´mal ´rum. Dann können wir ein wingendes Gutschein-Geschenk für Dich maßschneidern.

0-179-52-66-900
jens@wingding-fehmarn.de
Strukkamp 83, 23769 Fehmarn

Du findest uns

auf dem Campingplatz Strukkamphuk

an der Surfschule Charchulla.